Rahmen­plan Hambach vorgestellt

Bürgermeister der Neuland Hambach Kommunen

Wie sieht die Landschaft im und um den Tagebau Hambach zukünftig aus? Wie lebt und wohnt es sich hier nach 2029, wenn das Ende der Braun­kohlen­förderung erreicht ist? Als Drehbuch für das NEULAND HAMBACH zeigt der Rahmen­plan, wie der größte Tagebau im Rheinischen Revier den Weg ins Morgen findet. 

Wo Neuland ist, ist die Zukunft nicht weit

Neben freiraumplanerischen und städtebaulichen Themen formuliert der Rahmen­plan Hambach wichtge Leitbilder und beschreibt nächste Schritte für die Inwertsetzung sowie erste Nutzungen während der Zeit der Seebefüllung ab dem Jahr 2030.

„Mit dem Rahmen­plan wird aus vielen Teilplänen ein großes Ganzes. Unsere Vision für das NEULAND HAMBACH ist ein vitaler Landschaftsraum, der soziale, wirtschaftliche und ökologische Ansprüche zusammenbringt. So soll ein für Nordrhein-Westfalen einzigartiger Raum entstehen, der sich zunehmend selbst trägt“, so Boris Linden, Geschäftsführer der NEULAND HAMBACH GmbH.

Auf rund 8.500 Hektar sollen im ursprünglich genehmigten Abbaugebiet oft noch konträr wahrgenommene Themen wie Städtebau, Biotopverbund, Tourismus, Mobilität, Landwirtschaft und die Produktion erneuerbarer Energien ein produktives Ganzes bilden. Inmitten der neuen Landschaft liegt der Hambach See, der einmal einer der größten Seen Deutschlands sein wird.

Aufbruchstimmung im NEULAND Hambach

Rund 250 Gäste waren am 22. Februar zur Vorstellung des Rahmen­plans in der NOCA-Eventhalle in Oberzier dabei. Neben den Struktur­wandelmanager:innen aus den NEULAND-Kommunen, Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung waren auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus dem NEULAND HAMBACH dabei. Im Anschluss an den offiziellen Programmteil konnten sich die Gäste während eines Gallery Walks ausführlich über die Planungen zur Zwischenlandschaft, Mobilität, die Sophienhöhe oder Elsdorf – die Stadt am See – informieren.

Für das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie stellte Dr. Alexandra Renz, Leiterin Landesplanung, die besondere Chance für die Entwicklung der Region heraus: „Mit der Leitent­scheidung hat das Land einen Rahmen aufgespannt. Die Region nutzt diesen und gestaltet Zukunft! Die Trans­for­ma­tion in den Tagebaufolgelandschaften eröffnet die Chance, Neues zu denken. Die Kommunen sind einer der zentralen Player in dieser Diskussion. Landes- und Regional­planung freuen sich, dass sich die Kommunen in der Neuland Hambach GmbH gemeinsam auf den Weg machen und mit dem Rahmen­plan einen fundierten Beitrag zur guten Raumentwicklung vorlegen“.

 

Jürgen Frantzen bringt die Aufbruchstimmung im NEULAND HAMBACH so auf den Punkt: "Wir wollen uns in Zukunft nicht mehr über das Loch definieren, das uns trennt, sondern über den See, der uns verbindet."

Video Abschlussevent